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März 2016 –
Freude erlaubt

von Udo Schreck

3-Freude
Gehören Sie zu den Menschen, die sehr sorgenvoll sind. Schon am Morgen kommt die Sorge in den Gedanken auf und lässt uns keine Ruhe. Sorgen versetzen uns in Unruhe. So kommt einfach keine Freude auf. Im Philipperbrief, Kapitel 4, Verse 4 – 6 lesen wir: Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Freude kann nicht befohlen werden. Dessen bin ich mir wohl bewusst. Nach dem Motto: Jetzt freu dich – los – mach schon! Bei Kindern stellen wir deutlich fest, was wahre Freude ist. Es ist die Freude auf das Geschenk, was zum Geburtstag oder auch zu Weihnachten erwartet wird. Vielleicht kommt es bei uns nicht zur rechten Freude, weil ein Familienmitglied fehlt. Ein nahestehender Mensch ist nicht mehr da, der uns noch Freude bereitete und mit dem wir gern Zeit verbrachten und schöne Dinge erlebten. Solch ein Verlust ist schmerzvoll. Menschen hinterlassen Lücken. Deshalb ist es gut für uns, den Blick auf den Herrn Jesus zu lenken. Es ist möglich Trost zu bekommen. Mitten in deinem Leid und den Schmerz der Einsamkeit ruft Paulus uns zu: Freuet euch im Herrn allewege! Dies Wort wird sogar wiederholt: Und abermals sage ich: Freuet euch! Wir dürfen uns auf diese Botschaft einlassen. Die Welt kann uns wohl für einige Zeit Zerstreuung verschaffen, aber die rechte Freude, die auch unter den Nöten und Stürmen des Lebens nicht vergeht, kann sie nicht gegeben und in das Menschenherz schenken. Wahre Freude erhalten wir durch die Botschaft der Bibel und des Evangeliums. Darum meine Empfehlung: lesen Sie die Bibel, beschäftigen Sie sich mit den Menschen der Bibel. Lassen Sie sich auf Gottes Wort ein und haben Freude daran. Dadurch gestalten wir die Zeit sinnvoll. Diese Freude kann uns die Welt nicht bieten. Gott schenkt uns seinen Sohn. Nur der kann sich an Jesus freuen, der gerettet ist und zu Jesus gehört. Eine Tatsache ist beachtenswert. Sie liegt in den Worten: Der Herr ist nahe! Vers5 Das ist doch die größte Freude. Nichts kann uns von Ihm und von der Liebe Gottes scheiden. Freuen können wir uns, wenn wir Jesus als Retter haben und Frieden mit Gott haben. Christus will bei uns sein und mit uns sein. Halten Sie daran fest! Selbst wenn die Einsamkeit und das Alleinsein Ihnen zu schaffen macht.

1. Freude wirkt Veränderung

Freude hat etwas Ansteckendes und wahre Freude will auch andere erfreuen. Anlass zur Freude zu haben ist angenehm. Nicht alle von uns haben Grund zur Freude. Zeiten von Sorgen, der Anfechtung und Trauer beeinflussen den Glaubens- und Lebenslauf. Ständig Freude zu empfinden und erfreut sein ist kein Dauerzustand. Sicher ist Ihnen folgende Erfahrung bekannt: Im Zwischenmenschlichen Bereich treten Konflikte auf, es fallen bittere und harte Worte. Ein ausgesprochener Satz wurde falsch verstanden. Was nützen harte Worte auf den Lippen, die andere verletzen? Kränkungen werden schnell zugefügt. Je nach Begebenheit wird ausgedrückt: Da hängt der Haussegen schief. Im Streit geht man auseinander. Solche Dinge müssen vergeben werden. Wenn Du wahre Freude haben willst, dann gehe hin, um Dich zu versöhnen. Willst Du rechte Freude haben, dann strebe danach im Frieden mit den Mitmenschen zu leben. Darum ist für uns Sanftmut und Geduld erforderlich. Kinder Gottes sollen daran erkannt werden, dass sie nachsichtig sind. Achten wir deshalb auf das, was wir reden! Unsere Worte wirken. Doch sind sie Anlass zur Freude oder eher für andere Reaktionen? Freuen wir uns auf wirklich alle Begegnungen? Worte können auch verletzen. Da bleibt die Freude auf der Strecke. Deswegen überlegen Sie bitte: Wie kann ich eine günstige Gelegenheit finden, um mich zu versöhnen? Suchen Sie nach Wegen, damit Sie in klarer Beziehung und in reinem Verhältnis mit den Mitmenschen leben. Was könnten wir doch für ausgeglichene Leute sein, wenn wir uns immer wieder sagten: Freuet euch im Herrn allewege.

2. Freu dich am Herrn

Der Herr ist nahe, darum sorget nicht (Vers 5/6a) Der Ruf: Der Herr ist nahe – dieser Ruf klingt durch die ganze Gnadenzeit der Gemeinde. Wir wünschen frei von der Sorge zu werden, sie fällt jedoch immer wieder in unser Leben ein. Kinder können sich deshalb aus vollem Herzen freuen, weil sie nicht viel von Sorgen wissen. Aber können wir unser Leben sorglos und freudig leben? Das ist möglich. Paulus befand sich in Gefangenschaft, als er diese Worte schrieb. Gefahren aller Art bedrohten ihn und doch konnte er ausrufen: Ihr habt es nicht nötig, euch zu sorgen. Kennst Du das Geheimnis, wodurch die Sorgen verschwinden und die Freude kommt? Das Gebet. Paulus sagt in Vers 6: sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Dazu ein Vergleich: Der Sorgende schaut auf sich und auf seine schwache Kraft, der Betende auf Gott und Seine Stärke. Er bringt die Sorgen, die ihn bedrücken, im Gebet vor Gottes Thron. Dadurch kommt das bange Herz zur Ruhe. Nun muss aller Kleinglaube schwinden, weil er sich in den Armen Gottes geborgen weiß. Nur bei Gott finden wir Hilfe. ER kann helfen, wo das Auge sonst keine Hilfe sieht. Neben dem Gebet sollen wir das Danksagen für alles nicht vergessen. Epheser 5, 20 sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; Je mehr wir danken, desto mehr verschwinden die Sorgen. Dadurch wächst die Freude. Wenn wir frei von Sorgenlast sind, dann können wir uns besser freuen. In allen Dingen will Gott uns lehren, dass wir uns ganz IHM überlassen. Sollte der, der uns seinen eingeborenen Sohn geschenkt hat, uns mit IHM nicht auch alles schenken. Es heißt: Freuet euch in dem Herrn allewege! Dahin sollen wir kommen und die Einstellung erhalten. Lasst uns darum freudige Beter sein. In unserm ganzen Leben will sich Freude ausbreiten. Wenn Jesus deine Freude und dein Retter ist, dann sei getrost und sicher. Wir dürfen freudige Gotteskinder sein. Menschen, die Freude kennen und um die Quelle der Freude wissen. Bitte den Herrn darum, Dir Freude zu schenken. Weil Jesus uns beisteht und ans Ziel bringt, haben wir Anlass zur Freude. In jeder Lebenslage ist diese Freude unwandelbar. In Tagen der Gesundheit und bei Krankheit, in Not und Verzagtheit, bei Bedrängnis und Kummer. In Verbindung mit Jesus Christus haben wir eine Freude, die auch in dunklen und schweren Tagen zum Ausdruck kommt. Diese Freude ist unvergänglich, weil der Herr selbst der Unwandelbare und Unveränderliche ist. Gott hält unser Leben in seiner Hand und hält uns fest. Jesus schenkt Freude und Freude wirkt! Das ist mein Wunsch für Sie.