Aufgeben ist oft der einfachere Weg.
Wenn Erwartungen sich nicht erfüllen, Kraft nachlässt oder Fortschritte ausbleiben. Wenn innere Kämpfe müde machen und äußere Umstände den Glauben fordern.
Doch Wachstum geschieht selten im Aufgeben.
Es entsteht im Dranbleiben.
Diese Predigt lädt ein, neu über einen Glauben nachzudenken, der nicht von Perfektion lebt, sondern von Treue. Von kleinen Schritten. Von Entscheidungen, die immer wieder neu getroffen werden müssen.
Dranbleiben in der Heiligung bedeutet, sich nicht mit dem Status quo zufriedenzugeben. Nicht aus eigener Stärke, sondern aus der Sehnsucht heraus, verändert zu werden. Auch dann, wenn der Weg länger ist als gedacht – und Rückschläge dazugehören.
Dranbleiben in der Fürbitte heißt, nicht aufzuhören zu hoffen, wenn Antworten ausbleiben. Gott weiterhin zu vertrauen, wenn Gebete scheinbar unerhört bleiben. Und Menschen vor Gott zu tragen, selbst dann, wenn sich noch nichts Sichtbares verändert.
Dranbleiben im Dienst fordert Ausdauer, Demut und Liebe. Nicht für Anerkennung, sondern aus Berufung. Nicht, weil es immer leicht ist, sondern weil es Sinn hat. Weil Gott durch treue Menschen wirkt – oft leise, aber nachhaltig.
„Aufgeben kann jeder – dranbleiben ist dran“ ist eine Ermutigung, den Lauf nicht zu verlassen.
Nicht stehenzubleiben.
Nicht müde zu werden.
Sondern im Vertrauen weiterzugehen – Schritt für Schritt.
Keine Kommentare vorhanden