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01.12. Bewerbung eines Adventskranzes | Dezember 2021


von Johannes Vogel

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Gesuch nach Lebensfreude und einer Fachkraft dafür ist mir aufgefallen und so möchte ich mich Ihnen hiermit vorstellen. Ich heiße „Advent Kranz“, bin vor 182 Jahren in der Ideenschmiede des Erziehers Johann Hinrich Wichern in Hamburg ursprünglich als Wagenrad geboren worden und habe zwei Muttersprachen. Neben Deutsch (wie mein Nachname zeigt) beherrsche ich auch die lateinische Sprache. Auf Latein bedeutet mein Vorname „Ankunft“. Das passt doch gut, finde ich, denn diese Bewerbung ist jetzt bei Ihnen angekommen, und ich selbst möchte auch bald bei Ihnen ankommen. So bitte ich darum, dass Sie mich einstellen, also in Ihr Haus stellen! Vielleicht haben Sie ja sogar in Ihrem Herzen etwas Platz für mich, wenigstens während der nächsten vier Wochen zur Probe. Denn meine tiefe Leidenschaft besteht darin, die Vorfreude auf das echte Leben in Menschen anzuzünden und am Brennen zu halten. Dieses wahre, ewige Leben hat kein Ende, deshalb ist meine Erscheinung auch ringförmig. Meine Stärke liegt darin, bei der Vorbereitung auf das große Fest zu helfen. Dabei werden Sie Woche um Woche von meinem wachsenden Potential begeistert sein. Gerne möchte ich Sie und Ihre Lieben dabei unterstützen, selbst in Krisenzeiten den Blick für das Wesentliche – die Vorfreude auf den Retter Jesus Christus, der auf die Erde gekommen ist – zu haben. Ich freue mich daher sehr auf Ihre Zusage, mich bei sich ein- und hinzustellen. Es ist nicht meine Vorstellung, ein verstaubter, traditioneller Kranz bei Ihnen zu sein, sondern ein Herzensveränderer. Täglich werde ich Sie durch meine vier Kerzen an Jesus Christus, das Licht der Welt erinnern (Joh. 8,12). Lassen Sie sich doch von SEINEM hellen Licht entzünden.

Mit brennenden Grüßen,
Herr „Advent Kranz“

(Grundtextidee von Petra Pientka)