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Jesus Hoffnungsträger für die Welt | Dezember 2019

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von Tim Schöler

Von einem Hoffnungsträger erwartet man, dass er eine entscheidende Veränderung oder Verbesserung bringt. Im Fußball kann das der neue Spieler oder Trainer sein, der die Mannschaft voranbringt und die Fans vom Titel träumen lässt.

In der Politik ist es die charismatische politische Führungskraft, die die eigene Partei zur Mehrheit führt und das Land auf einen guten Kurs lenkt.

Ein Hoffnungsträger kann aber auch ein Durchbruch in der Medizin sein. Vielleicht eine neue Therapie, die Hoffnung weckt, z.B. den Krebs endlich heilen zu können.

Ein Hoffnungsträger gilt als ein Versprechen auf eine bessere Zukunft.

Die Hoffnung gibt uns Menschen Antrieb. Aber sie ist immer auch ein Risiko. Denn wer Hoffnung hat, kann enttäuscht werden.

Ein Hoffnungsträger steht immer in der Gefahr, den Erwartungen nicht gerecht zu werden. Er kann enttäuschen. Dafür gibt es leider viele Beispiele aus Sport, Politik und Forschung.

Hoffnung ist eine positive Erwartungshaltung.

Die Advents- und Weihnachtszeit beginnt. Es ist eine Zeit die viel Hoffnung mit sich bringt.

Jesus – Hoffnungsträger für die Welt

In den Ereignissen rund um die Geburt Jesu begegnet uns ein Mann, der eine feste Hoffnung hatte.

“Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm.” (Lk.2,25)

Dieser Simeon wartete auf den göttlichen Hoffnungsträger.

1. lang ersehnter Hoffnungsträger

So wie Simeon, warteten auch andere Menschen im jüdischen Volk auf das Kommen dieses Messias. Sie hofften darauf, dass er Frieden und Trost für sie bringen würde.

Die Hoffnungen waren also groß. Gott, der Vater, hat selber für eine hohe Erwartungshaltung gesorgt. Er hat durch das ganze Alte Testament hindurch immer wieder Hinweise auf seinen Messias gegeben.

So zum Beispiel in Jesaja 9,5:

“Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst .”

Als Simeon Jesus sieht, ist er gewiss, das er der versprochene Messias und göttliche Hoffnungsträger ist. Er freut sich und lobt Gott, dass seine Hoffnung erfüllt wurde. Gott hat sein Versprechen an Simeon eingehalten.

Aber, Moment mal, worauf setzt Simeon hier seine Hoffnung? In seinen Händen hält er ein 40 Tage altes Baby aus einer Zimmermannsfamilie. Das soll der Hoffnungsträger sein?

Hoffnung hängt sehr stark mit Vertrauen zusammen.
Ein Hoffnungsträger ist ein Versprechen: “mit mir wird es sich verbessern!” Wenn man erfahren möchte, ob diese Hoffnung sich erfüllt, muss man ein Risiko eingehen. Man muss diesem Versprechen Vertrauen und Glauben entgegen bringen.

Für Simeon war Jesus der Hoffnungsträger, weil er dem Wort Gottes geglaubt hat. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch wenig davon zu sehen war.

In der Weihnachtszeit sehen wir in den Häusern und Schaufenstern viele helle Lichter. Aber von der Herrlichkeit und Herrschaft Jesu Christi sehen wir zurzeit auf dieser Erde wenig.

Die Bibel spricht von der Hoffnung, dass er einmal wiederkommen wird und seine Herrschaft aufrichten wird.

Ist Jesus dein Hoffnungsträger? Bist du bereit, ihm zu glauben und ihm zu vertrauen, auch wenn du ihn jetzt noch nicht sehen kannst?

Ist er dein Hoffnungsträger in deinem Alltag? Selbst in Situationen, die schwierig und vermeintlich aussichtslos sind?

Hoffen und Vertrauen ist immer ein Risiko. Wenn du erleben willst, dass Jesus dich trägt und versorgt, musst du den Glaubensschritt wagen.

Für Simeon ist dieses kleine Kind nicht nur ein Hoffnungsträger, sondern auch ein Heilsbringer.

2. Dringend benötigter Heilsbringer

Genau wie “Hoffnungsträger” ist auch “Heilsbringer” ein Wort, das große Erwartungen weckt. Ein Heilsbringer rettet aus einer ausweglosen Krise.

Jesus Christus ist der göttliche Heilsbringer. Das hat auch Simeon verstanden.

Lk. 2,30+31: “Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,…”

Jesus ist das Heil. Nicht nur für Israel, sondern für die ganze Welt. Sein Kommen auf diese Erde war ein fester Bestandteil im Heilsplan Gottes.

Seit dem Sündenfall lebt jeder Mensch getrennt von Gott, seinem Schöpfer. Wir haben uns von Gott abgewandt. Unser Wesen ist sündig und verdorben. Durch unsere Tatsünden wird das immer wieder bestätigt. Deshalb sind wir alle von Natur aus verloren und unter dem Gericht Gottes.

Aus diesem Grund brauchen wir dringend einen Heilsbringer. Du und ich brauchen jemanden, der uns aus unserer Verlorenheit errettet.

Jetzt kommt die gute Nachricht: Gott, der Vater, möchte nicht, dass wir in unseren Sünden verloren gehen! Er möchte, dass es für uns Menschen einen Weg der Errettung und Erlösung gibt. Deshalb ist Gott selber Mensch geworden! Das feiern wir an Weihnachten.

Aber Weihnachten war nur der Anfang. Jesus kam auf diese Welt um für unsere Schuld zu sterben. Er ist der dringend benötigte Heilsbringer.

Joh. 3,16: “Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.”

Suchst du Frieden mit Gott und Vergebung deiner Schuld? Nimm Jesus im Glauben an und erlebe, dass er dein persönlicher Heilsbringer ist.

In der Advents- und Weihnachtszeit denken wir daran, dass Jesus auf diese Erde kam. Er ist der göttliche Hoffnungsträger und Heilsbringer. Aber er ist auch noch die göttliche Lichtgestalt.

3. Untrügliche Lichtgestalt

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Als Jesus auf diese Erde kam, wurde er ein Mensch aus Fleisch und Blut.

Eine Lichtgestalt meint im übertragenen Sinne eine Person, die angesehen und vielen Menschen ein Vorbild ist.

So wurde zum Beispiel Franz Beckenbauer lange Zeit als die Lichtgestalt des deutschen Fußballs bezeichnet. Er war für viele ein Vorbild und hat den Fußball geprägt und viele Titel gewonnen.

Aber an diesem Beispiel sehen wir auch, wie schnell der Glanz von menschlichen Lichtgestalten getrübt werden kann.

Bei Jesus ist das ganz anders! Simeon beschreibt ihn in seinem Lobpreis folgendermaßen.

Lk. 2,32: “ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel!”

Jesus ist eine untrügliche Lichtgestalt. Bei uns Menschen finden wir immer Licht und Dunkelheit. Jesus dagegen ist vollkommen sündlos. Er selbst ist das Licht der Welt.

Joh. 8,12: “Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.”

Jesus ist das Licht der Welt und er bringt Licht in diese Welt. In ihm offenbart sich Gott dem Menschen hautnah. Die göttliche Liebe, Macht und Heiligkeit wird in ihm sichtbar. In seinem Licht können wir sehen, wie der Vater ist, aber auch wie wir sind. Er zeigt uns, an welchen Stellen wir seinem Vorbild noch nicht folgen.

Die Adventszeit beginnt und wir freuen uns auf Weihnachten. Wir feiern, dass Jesus geboren ist.

Er ist der lang ersehnte Hoffnungsträger, der dich nie enttäuschen wird.

Er ist der dringend benötigte Heilsbringer, der dich retten kann.

Er ist die untrügliche Lichtgestalt, die Licht in unsere Finsternis bringt.