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…nicht an Wunder glauben?! | März 2020

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von Johannes Vogel

Sie kennen bestimmt auch diese komischen Ohrwürmer – damit meine ich natürlich keine schmerzhaften Ohrinfektionen, sondern den musikalischen Ohrwurm. Da hört man ein Lied auf der Autofahrt oder bei der Arbeit und man bekommt es einfach nicht mehr aus dem Kopf. Den ganzen Tag über summt man mit und meistens bleibt so ein bisschen Text hängen. Mir ging es in den letzten Tagen auch so – eine Liedzeile ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf:

„Es wäre schön blöd, nicht an Wunder zu glauben!“

Wincent Weiss singt in seinem Lied davon, dass er an das Wunder der Liebe glaubt. Er singt:

„Ey, es wär’ schön blöd, nicht an Wunder zu glauben
Und es wär’ zu schön, um es nicht zu riskieren.
Wir wissen eigentlich, wie’s besser geht.
Ey, dann wär’s schön blöd, nicht an Wunder zu glauben.“

Er ist somit der Überzeugung, dass es selbst in den heftigsten Zeiten in einer Beziehung schön blöd wäre aufzugeben!
Stattdessen rät er jedem, der ihm zuhört:
„Es wäre schön blöd, nicht an Wunder zu glauben!“
Diesem Rat stimme ich gerne zu. Denn ich bin jemand, der an Wunder glaubt! Und damit bin ich nicht allein. Viele Menschen glauben an Wunder. David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident des Staates Israel, sagte mal sehr treffend:
„Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist!“

Manchmal reicht uns ja ein kleines Wunder im Alltag und wir bekommen den Mut neu anzufangen oder einfach wieder weiterzumachen.
Wir Menschen mögen doch dieses Wort „Wunder“!
Wunderbar – Wundervoll – Bewunderung – Weltwunder – Naturwunder – was gibt es nicht alles Wunderschönes…
Zum größten Teil verbinden wir also mit diesem Wort etwas Positives. Es hört sich einfach so toll an, so „viel versprechend“, „hoffnungsvoll“, aber auch ein wenig „geheimnisvoll“.

Aber was sind Wunder denn jetzt wirklich?

Es gibt da viele Definitionen. Trotzdem lassen sich Wunder nicht erklären – das, was manche als puren Zufall bezeichnen, nenne ich ganz schlicht Wunder. Wenn man ein Wunder erklären könnte, wäre es eben einfach kein Wunder mehr. Also, ich möchte es mal ganz einfach ausdrücken:
Wer an Wunder glaubt, der ist davon überzeugt, dass völlig unerwartet etwas – meistens Positives – aus heiterem Himmel passiert. Und wenn wir jetzt schon vom Himmel sprechen, dann liegen wir beim Thema „Wunder“ zu hundert Prozent richtig!

Denn alle Wunder kommen von Gott!

Und das größte Wunder ist doch, dass wir Menschen dem Schöpfer dieser Welt, Gott selber, nicht egal sind! ER hat uns nicht geschaffen, um uns im Stich zu lassen! Auch wenn sich das manchmal für uns so anfühlt, oder es menschlich so aussieht.

Wir alle kennen doch Situationen, in denen wir in der Klemme stecken und denken: „Jetzt brauche ich dringend ein Wunder, um aus diesem Dilemma/dieser Krise wieder herauszukommen!“

Eines ist klar: Gott ist kein Wunder- oder Wunschautomat! Aber ER ist dennoch der einzige, der wirklich helfen kann. Denn ER ist in diesem Universum für die ganzen Wunder zuständig. IHM kann tatsächlich niemand auch nur ansatzweise das Wasser reichen! Warum ich das so mit Überzeugung behaupten kann?
Ganz einfach: die Bibel, Gottes Wort an uns, sagt uns das ganz klar.
In der Bibel geht es permanent um Wunder und deren Auswirkungen auf den Alltag der Menschen.
Kleine Alltagswunder kennen wir doch alle. Doch Gottes Möglichkeiten sind noch viel, viel größer als wir denken. Und nebenbei gesagt, Bibelleser wissen, dass Wincent Weiss nicht der erste Sänger ist, der behauptet: „Es wäre schön blöd, nicht an Wunder zu glauben!”
Ein Songschreiber aus vergangenen Zeit schrieb dazu auch ein Lied. Wir kennen ihn unter dem Namen König David, eine der schillerndsten Persönlichkeiten der ganzen Bibel. Er war in einer völlig ausweglosen Lage und brauchte dringend ein Wunder.

Geht es Ihnen vielleicht auch gerade so, dass Sie ein Wunder brauchen?

Dann werden Sie sich in den Worten von König David sicher schnell wiederfinden. Er schrieb in

Psalm 86, Vers 1:
“Herr, schenke mir ein offenes Ohr, erhöre mich, denn ich bin arm und vom Leid gebeugt.”(NGÜ)

David sang diese Worte, weil er wusste, dass nur Gott die ganz, ganz großen Wunder tun kann! Er sagt in dem Psalm über Gott:

„…denn du bist groß und tust Wunder, du bist Gott, du allein!“(Ps 86,10) (NGÜ)

Denken Sie jetzt auch: „Das hört sich ja grandios an, aber in meinem Leben ist noch nie ein Wunder geschehen – und schon gar kein großes”? Keine Sorge, mit dem Gedanken sind Sie wirklich nicht alleine! Gerne möchte ich Ihnen drei „Wunder-Tipps“ mitgeben, die für alle sind, die auf „Wunder-Suche” sind.

1. Nicht an Aladins Wunderlampe reiben, sondern Hände falten!

Hände falten, beten, mit Gott, mit Jesus reden, das ist angesagt! Wundern Sie sich aber nicht, wenn Jesus Christus Ihnen dann auch antwortet! König David ging im Psalm 86, 7 davon aus, dass Gott ihm antworten wird:

„In meiner Not rufe ich zu dir, denn du wirst mir antworten.“ (NGÜ)

2. Nicht zögern, sondern bitten!

Wir müssen keine Scheu oder Scham haben Gott um Hilfe zu bitten! An König David können wir uns auch in diesem Punkt ein echtes Beispiel nehmen. Er betete:

„Gib mir ein Zeichen dafür, dass du es gut mit mir meinst. Alle, die mich hassen, sollen es sehen und sich schämen, weil du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast.“ (Ps. 86,17 NGÜ)

3. Nicht nur wundern – sondern hinterfragen!

Machen Sie sich auf die Entdeckungsreise des Glaubens an Gott. Lesen Sie das wunderbarste Buch der Welt – die Bibel! Dann werden Sie beginnen, Gottes Plan für Ihr Leben zu verstehen! Starten Sie doch heute mit dem Psalm 86 von König David! Denn ihm war schon vor über 3000 Jahren klar:
„Es wäre schön blöd, nicht an Wunder zu glauben!“

Und genau deswegen ergibt es Sinn, sich mit dem näher zu beschäftigen, der alle Wunder ermöglicht – Gott selber! Gott ist kein „wunderlicher alter Mann” der untätig im Himmel sitzt und jeden Menschen irgendwann einmal dort oben hineinlässt. ER, Gott selber, möchte mit Ihnen eine Beziehung haben, eine Verbindung, die ewig hält, sogar bis über den Tod hinaus!
Es ist das größte Wunder, dass Gottes Sohn, Jesus Christus für uns auf diese Erde kam, um diese Beziehung überhaupt möglich zu machen. Jesus` freiwilliger Tod am Kreuz auf Golgatha gibt uns die Option das größte Wunder, was es je gab, zu erleben. Denn unsere Fehler, die wir haufenweise machen, trennen uns von Gott. Darum ist Jesus gestorben, um die Brücke zu Gott zu schlagen, um diese Verbindung wiederherzustellen.
Jeder Mensch muss sich selbst die Frage stellen, ob er an Jesus Christus glaubt und das Angebot der Vergebung aller Verfehlungen und Sünden durch Jesus annimmt.
Für mich ist es ein Wunder, Christ zu sein und eine Beziehung zu Jesus Christus schon hier haben zu können.
Also ich stehe mit Gott per Du! Sie auch???
Jesus Christus wendet sich uns voller Erbarmen und Liebe zu und sagt:
„Kehr um! Vertraue mir –fürchte dich nicht und folge mir nach!“
Wer an Jesus Christus glaubt, wird ewig leben, auch wenn er körperlich stirbt.

Jesus Christus im Himmel einmal live zu sehen wird für mich das zweitgrößte Wunder sein, was ich erleben werde! Mein Leben auf dieser Erde ist nicht perfekt. Jeder von uns erlebt Probleme, Tiefschläge und Enttäuschungen. Aber die Vorfreude auf den Himmel und die Begegnung mit Jesus tragen mich durch meinen Alltag und motivieren mich in meiner Arbeit! Darum sage ich:

„Es wäre schön blöd, nicht an Jesus Christus zu glauben!“