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Gesunder Glaube findet gesunde Worte (BibelFokus März 2026)

Beschreibung

Im Durchschnitt reden wir rund 16.000 Wörter pro Tag.
Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam aus den USA.

Mit unseren Worten können unsere Mitmenschen aufbauen und motivieren.
Wir können ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Mit unseren Worten können wir aber auch bewusst oder unbewusst vieles kaputt machen.

Unser Reden ist für uns alle ein großes Arbeitsfeld.
Die richtigen Worte und den richtigen Tonfall zu treffen ist nicht einfach.
Du meinst bei dir wäre es anders?
Dann würde ich gerne mal die Menschen in deinem Umfeld befragen.
Was sagt die Bibel dazu?

Jakobus 3,2 Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.

Thema: Gesunder Glaube findet gesunde Worte 

Mit unserer Sprache hat uns Gott ein sehr wirkungsvolles Werkzeug gegeben.
So lautet mein erster Punkt

  1. Worte haben Wirkung

Jakobus 3,3-4 Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rau die Winde auch sein mögen, die sie treiben — sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermannes will.

Dank meiner Frau habe ich schon ein paarmal auf einem Pferd gesessen.
Mein Respekt vor diesen großen und kraftvollen Tieren ist groß.
Und doch lassen sie sich bändigen mithilfe vom Zaumzeug.

Moderne Containerschiffe sind riesig.
Sie besitzen tausende von Tonnen Ladekapazität und ihre Motoren bringen tausende von PS Leistung.
Doch werden sie mit einem vergleichsweise kleinem Ruder gesteuert.

Jakobus gebraucht diese beiden Bilder um uns zu zeigen, welchen Einfluss die kleine Zunge auf uns und unser Leben hat.
Dann fügt er hinzu: So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge.

Fazit: Unser Reden hat Auswirkung auf unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen.
Auch für unser Zeugnis als Christen sind unsere Worte maßgeblich.

Jakobus rät uns, mit bedacht zu reden.
Wir sollen schneller sein im zu hören als im reden.
Vielleicht hat uns der Schöpfer deshalb zwei Ohren und nur einen Mund gegeben.

So lautet mein zweiter Punkt

  1. Worte haben eine schwer zu bändigende Kraft

Einmal ausgesprochen können wir Worte nicht mehr zurückholen.
Als nächstes gebraucht Jakobus das Feuer als Vergleich.
Es ist herrlich in einer Sommernacht am Lagerfeuer zu sitzen.
Aber wenn Feuer außer Kontrolle gerät, wird es zerstörerisch.
Jakobus 3,5-6 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer — welch großen Wald zündet es an! Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt.

Unter trockenen Bedingungen breitet sich ein Waldbrand rasend aus.
Er gefährdet Menschen und Tiere und zerstört ganze Landstriche.
Über Jahre gewachsene Bäume verbrennen in kurzer Zeit.

Genau wie ein Waldbrand können unsere Worte zerstörerisch sein.
Völlig unabhängig von Wetter und Wind breiten sich unsere Worte schnell aus.
Besonders gut und schnell verbreiten sich Gerüchte und Lügen.

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“

Dieses Zitat stammt von Mark Twain

Nachfolger Jesu müssen sich Gedanken über das eigene Reden machen.
Unsere Worte haben Wirkung und Kraft.
Sie haben unglaubliches Potenzial.
Sie können Segen oder Fluch sein

So lautet mein dritter Punkt

  1. Worte haben Potenzial

Jakobus 3,9-12 Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind; aus ein und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das soll nicht so sein, meine Brüder! Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor? Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen, oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben.

Mit unseren Worten können wir unsere Mitmenschen aufrichten und aufbauen.
Mit unseren Worten können wir andere aber auch verspotten und niedermachen.

Die Sprüche betonen das positive Potenzial unserer Worte
Wir lesen in Sprüche 16,24: Freundliche Worte sind wie Honigseim, süß für die Seele und heilsam für das Gebein.

Jakobus spricht von einer Quelle und von Obstbäumen.
Die beiden Bilder haben eine Gemeinsamkeit.
Bei beiden wird etwas von innen nach außen sichtbar.

Ob eine Quelle genießbar oder bitter ist, zeigt ihr Wasser.
Die Früchte verraten um welchen Baum es sich handelt.

Unser Reden gibt Einblick in unser Herz.
Deine Worte geben viel darüber preis wovon du gerade geprägt wirst.
Deshalb fülle dein Herz mit dem guten Input.
Denn Jesus lehrt unswovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.

Überlass deine Wortwahl nicht dem Zufall.
Bete wie David in Psalm 141,3
HERR, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen!

AMEN!

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